Home-Office oder eigenes Büro? Eine Pro- und Contra-Liste.

 

Wohin zum Arbeiten? Wenn die Geschäftsidee zu Papier gebracht wurde und es endlich losgehen kann, dann starten viele erst einmal im Home-Office, zumindest wenn die Art des Unternehmens es zulässt, z.B. als Selbstständige und Freelancer. In anderen Fällen, wenn man Angestellte, Verkaufsfläche und Lagerraum braucht, dann geht dies natürlich nicht und man kann ein Büro ggf. in die Verkaufsräume integrieren. Wenn man aber die Wahl hat, gibt es neben dem Home-Office noch zwei andere Varianten, die man überdenken sollte: das eigene Büro oder eine Co-Working-Lösung.

Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile jeder Variante zusammengefasst, um die Entscheidung bei der Gründung zu erleichtern:

 

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Home-Office

Pro:

  • Schnell verfügbar, keine Suche nach den passenden Räumlichkeiten notwendig

  • Keine Investition für Ausstattung und Möbel notwendig, weil es zu Hause meist schon vorhanden ist. Das gleiche gilt für die mediale Infrastruktur.

  • Zeitersparnisse durch das Wegfallen der Arbeitswege

  • Ggf. Vorteile bei Elternschaft, um Kind und Arbeit besser vereinen zu können

Contra:

  • Ablenkung ist hier wohl meistens das größte Problem. Es locken viele andere Dinge, die plötzlich so viel interessanter als die Arbeit erscheinen können.

  • Wenn andere Personen mit im Haushalt leben, sollte es unbedingt ein eigenes Arbeitszimmer und Absprachen zur Arbeitszeit geben, um Konzentrationsproblemen und familiären Konflikten im Home-Office vorzubeugen.

  • Professionalität muss sein – es ist gar nicht so schwer zu hören, ob der Gesprächspartner beim Telefonieren im Bademantel auf dem Sofa sitzt, denn das beeinflusst die ganze Artikulation und auch das Selbstvertrauen.

 

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Eigenes Büro

Pro:

  • Hier kann man seiner Arbeit in aller Ruhe nachgehen – das eigene Büro scheint die Ideallösung nach einer Gründung, wenn es darum geht, eine produktive Atmosphäre zu gewährleisten.

  • Kunden empfangen macht so natürlich einen ganz anderen Eindruck – Professionalität und Kompetenz werden durch ein eigenes Büro unterstrichen, zumindest wenn es ein entsprechendes Erscheinungsbild hat. Damit ist nicht gemeint, dass es ein teures und großes Büro sein muss, solange wie es ordentlich und professionell erscheint.

  • Es werden Fahrzeiten zu Kunden eingespart, die man sonst in deren Firmensitz besuchen müsste, wenn kein eigenes Büro vorhanden ist.

Contra:

  • Hier sind ganz klar die Kosten zu nennen – von der eigentlichen Büromiete abgesehen kommen auch noch Strom, Telefon und Versicherung dazu. Dies ergibt eine stattliche Größe bei den laufenden Kosten, die jeden Monat abgedeckt sein muss.

  • Auch die Anfangs-Investition für Büromöbel und Ausstattung schlagen höher zu Buche, als beim Homeoffice, vor allem wenn man nicht sofort Aufträge und Umsätze generieren kann.

 

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Co-Working-Space

Pro:

  • Es gibt einen eigenen Büro-Platz, wo man seiner Arbeit in Ruhe nachgehen kann

  • Die Infrastruktur von Drucker über W-Lan bis hin zur Kaffeemaschine ist schon vorhanden, man kann sofort loslegen

  • Es sind andere Gründer und Unternehmer mit im Büro, mit denen man sich austauschen und gegenseitig unterstützen kann

  • Ggf. gibt es einen Konferenzraum, der für Meetings angemietet werden kann.

Contra:

  • Es wird eine Gebühr für die Nutzung des Büros fällig, auch wenn sie niedriger liegt, als bei einem eigenen Büro

  • Es arbeiten mehrere Parteien zusammen, das kann die Konzentration beeinträchtigen

  • Es kann schwierig werden, vertrauliche Telefonate etc. durchzuführen

 

Egal, für welche Variante man sich entscheidet, es hat alles Vor- und Nachteile. Sicherlich kann man zuerst im Homeoffice starten und sich dann weiterentwickeln. Wir helfen gerne bei der Suche nach einem passenden Büro und der Abwicklung des Mietvertrages. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie bei diesem Thema Unterstützung benötigen. Wir können dabei helfen, passende Räume zu finden und eine nMietvertrag abzuschließen. Es gibt Mietobjekte, die Vergünstigungen für Existenzgründer anbieten. 

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